RPAsset: Servicetrace arbeitet an RPA-Leitfaden für KMU mit

Auch kleinere und mittelständische Unternehmen (KMU) sollen von Robotic Process Automation profitieren. Denn RPA ist ein wichtiger Treiber für die digitale Transformation. Darum wird das Projekt „RPAsset“ bis 2021 eine Einführungsstrategie für RPA inklusive eines Leitfaden insbesondere für KMU entwickeln. Der Bund fördert das Projekt. Auch RPA-Spezialist Servicetrace arbeitet aktiv an RPAsset mit. 

Im Mai 2019 fiel der Startschuss für das Forschungsprojekt RPAsset. Das International Performance Research Institute (IPRI) in Stuttgart und die Forschungseinrichtung FIR e.V. an der RWTH Aachen leiten das Projekt. Ziel von RPAsset ist es, eine RPA-Einführungsstrategie insbesondere für KMU zu entwickeln. Dafür haben die Projektteilnehmer zwei Jahre Zeit. Insgesamt mehr als 25 Wirtschaftsunternehmen wirken aktiv daran mit. Darunter auch der deutsche RPA-Anbieter Servicetrace. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert RPAsset. So soll auch der Mittelstand von der Technologie profitieren.

Bei RPA führen Software-Roboter (im Grunde Software-Programme) regelbasierte, wiederkehrende digitale Prozesse am Computer für den Menschen aus. Die Roboter ahmen also den Menschen nach. Sie übernehmen für ihn monotone, fehleranfällige Tätigkeiten. 2018 ist der RPA-Software-Markt um über 60 Prozent gewachsen. Damit war RPA das am schnellsten wachsende Segment im Enterprise-Software-Markt.

RPAsset: Standardisierte RPA-Strategie für KMU

Das Forschungsprojekt ist in verschiedene Arbeitspakete unterteilt. In einem ersten Schritt entwickeln die Projektteilnehmer einen Kriterienkatalog. Mit diesem können KMU überprüfen, welche Prozesse sich für RPA eignen. Weitere Arbeitspakete sind unter anderem:

  • Konfigurator zur Analyse, Definition und Modellierung von RPA.
  • Einführungskonzept zur Umsetzung von RPA-Anwendungen in KMU und Entwicklungsmaßnahmen für Mitarbeiter.
  • Pilotierung anhand ausgewählter Prozesse und Vorher-Nachher-Analyse.
  • Digitales Handbuch zur Einführung und Umsetzung von RPA.

 

Foto: Die Teilnehmer von RPAsset beim ersten Projekttreffen im Juni 2019

RPA: Der erste Schritt zur ganzheitlichen Automatisierung

RPA ist für Organisationen jeder Art und Größe. Es bietet großes Potenzial schneller, effizienter, transparenter und qualitativ besser zu arbeiten. Der Hype um das Thema führte allerdings dazu, dass viele Unternehmen sich planlos auf das Thema stürzen. Das Scheitern ist vorprogrammiert. Damit auch kleinere und mittelständische Unternehmen von dieser wichtigen Technologie profitieren können, engagiert sich Servicetrace bei RPAsset. Denn bei RPA geht es um mehr als die reine Effizienzsteigerung. RPA ist das Einfallstor zu einer neuen Ära der digitalen Transformation: der intelligenten Automatisierung von Geschäftsprozessen. Organisationen, die RPA erfolgreich einsetzen, können von künftigen Automatisierungstechnologien und den Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz schneller profitieren. Darum ist RPA ist eine wichtige Transformationstechnologie für die Digitalisierung.

Servicetrace treibt die Weiterentwicklung von Intelligent Process Automation (IPA) in verschiedenen Projekten voran. Unter anderem leitet das Unternehmen das ebenfalls vom Bund geförderte Forschungsprojekt KI.RPA. In Zusammenarbeit unter anderem mit der TU Darmstadt forscht Servicetrace daran, mithilfe von Künstlicher Intelligenz selbstlernende Software-Roboter zu entwickeln.

Über RPAsset

Das IGF-Vorhaben 20661 N der Forschungsvereinigung FIR e.V. an der RWTH Aachen Forschungsinstitut für Rationalisierung, Campus-Boulevard 55, 52074 Aachen wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.