Neuheiten bei X1: Mehr Flexibilität, verbesserte UX

Höher, schneller, weiter: Die X1-Plattform wird dynamisch weiterentwickelt. Seit der Einführung gibt es zahlreiche neue Funktionen, von denen wir ein paar hiermit kurz vorstellen. Darunter: Umfangreiche Scheduling-Möglichkeiten für die RPA-Ausführung, ein unglaublich einfaches Excel-Handling und tolle Funktionen für eine höherwertige, effizientere Workflow-Gestaltung.

RPA nach Stundenplan: Mit X1 können Sie die Ausführung Ihrer Prozessautomatisierung jetzt gleich dreidimensional terminieren. Und zwar mithilfe von:

  • Prozess-Servicezeiten: Wann soll der Prozess ausgeführt werden?
  • Bot-Laufzeiten: Wann soll der X1 Bot arbeiten?
  • Applikation-Downtimes: Wann stehen Applikationen wie SAP, Office 365, Salesforce, auf die der Bot zugreift, nicht zur Verfügung?

Mit diesen Terminierungen können Sie neben der verbesserten Planung auch Ausführung und Betrieb und damit die Stabilität Ihrer Prozessautomatisierung optimieren. Denn dieses Scheduling erleichtert Ihnen auch die Abstimmung mit der IT und dem IT-Change-Management: Stehen Applikationen aufgrund von Installationen oder neuen Releases zeitlich nicht zur Verfügung, können Sie dies mit X1 in wenigen Klicks konfigurieren – oder, wenn Sie über ein entsprechendes IT-Service-Management-Tool verfügen über eine Schnittstelle auch automatisch einspielen. So stellen Sie sicher, dass die Ausführung der Prozessautomatisierung nicht fehlschlägt, weil X1 Bots auf bestimmte Applikationen nicht zugreifen können.

Verlieren Sie nie den Überblick: Execution Timetable und erweiterte Laufzeitanalysen

Damit Sie bei diesen vielfältigen Terminierungsmöglichkeiten die verschiedenen Lauf-, Servicezeiten und Downtimes nicht den Überblick verlieren, steht Ihnen im Modul „Process Operations Plans“ ein übersichtlicher „Execution Timetable“ zur Verfügung. Dort finden Sie eine Übersicht aller produktiven Prozesse wie auch eine Analyse der Netto-Prozesslaufzeiten.

Verbessert haben wir übrigens auch das Handling der globalen (prozessübergreifenden) Variablen. Diese ermöglichen Ihnen prozessübergreifende Variablen für alle Prozesse und Workflows zentral und effizient zu verwalten. Ein Beispiel für globale Variablen sind Steuersätze: Der Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent findet sich in Automation Workflows Ihrer Finanzabteilung. Verändert sich nun dieser Steuersatz, können Sie dies über die globalen Variablen schnell und einfach an zentraler Stelle anpassen – anstatt jeden einzelnen Workflow nach der Variable Mehrwertsteuer durchsuchen und anpassen zu müssen.

String Operations: Mehr Bearbeitungsmöglichkeiten langer Zeichenketten

IBANs, Steuer- und Rechnungsnummern sind nur einige Beispiele langer Zeichenketten („Strings“). Die meisten solcher Zeichenketten sind nach einer festen Struktur aufgebaut wie Steuernummern. Sie brauchen für manche Tätigkeiten nur einen Teil der Zeichenketten? Oder an deren Aufbau ändert sich etwas? All das können Sie mithilfe der erweiterten Funktionalitäten im Action Step „String Operations“ jetzt flexibel und einfach handhaben.

Die Verarbeitung von Excel-Listen und -Tabellen kommt in fast jedem Prozess vor. Daher wurde den Excel-Funktionen besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt: Durch den neuen „Excel controlled loop“ werden die Inhalte einer Excel-Tabelle zunächst vollständig in ein entsprechendes Variaben-Array gelesen, das dann Zeile für Zeile direkt über die Array-Variablen abgearbeitet werden kann. Somit werden Excel-Operationen künftig performanter ausgeführt, weil der ständige Dateizugriff auf Excel zum Auslesen der einzelnen Datensätze entfällt.

Mehr Effizienz bei der Workflow-Gestaltung

Einen weiteren Effizienz- und Qualitätsgewinn bietet Ihnen der neue Action Block „Workflow Finalization“. Dieser dient als fixer Baustein am Ende eines Workflows. Darin standardisieren Sie die Aufgaben, die jedes Mal am Ende eines Automationsablaufs durchgeführt werden sollen. Dies können Aktionen basierend auf dem Workflow-Laufergebnis sein (war der Workflow erfolgreich, dann Weg A, war er nicht erfolgreich, Weg B etc.) oder auch Protokollierungs- oder Aufräumarbeiten.

Last but not least: Die aktuellen User-Experience-Optimierungen

Freuen Sie sich außerdem über visuell und funktional überarbeitete Ansichten, die dem User nun alle benötigten Informationen noch übersichtlicher bereitstellen:

  • Neue Listenansichten für Kategorien und Prozesse
  • Filtermöglichkeiten im Bereich „Prozess-Evaluation“
  • Erweiterte Change-Log-Informationen zur Verfügung
  • Überarbeitung des BPMN Modelers in der Design-Phase
  • Überarbeitung des Bereichs „Robot State and Operations“
  • Individueller Workspace pro User.

Weitere Fragen? Hier geht´s zu unserem Community-Forum: https://www.servicetrace.de/forum/.