Das Modul TraceManagement-Server
Der TraceManagement-Server ist die zentrale Management-Einheit für alle ServiceTracer-Clients und NetworkTracer-Instanzen.
Der TraceManagement-Server stellt die zentrale Management-Einheit der Lösung ServiceTracer dar. Er besteht aus mehreren Modulen, die zur Steuerung der ServiceTracer-Clients und des NetworkTracers dienen. Das Herzstück ist das Data Warehouse basierend auf MS-SQL-Server 2005 / 2008. Auswertungen und Administration des Systems sind über die Weboberfläche des TMS intuitiv und zeitsparend möglich. Diese kann ebenfalls als Web-Portal für ein benutzerspezifisches Berichtswesen (CDR-Modul) und Alerting (Alert-Modul) genutzt werden. Die Basisinstallation des TraceManagement-Servers kann um die Module CustomDataReporting (Webbasiertes SLA und Performance-Reporting), Alerting (SNMP, SMTP, SMS, Logfile und parametrisiertes Starten von Alertconnektoren), Dashboard (Zustandsdarstellung der Services die letzten x Minuten / Stunden) und PDFCreator (Automatisierter Versand von individuellen gestalteten SLA-Reports per Mail) erweitert werden. Ab Version 2.1 verwaltet der TraceManagement Server ebenfalls die erstellten Messprojekte in einem zentralen Repository, auf das die Entwickler mit Ihrem WorkFlowEditor zugreifen, um neue Scripte zu speichern oder vorhandene Projekte zu öffnen.
Die Architektur des TraceManagement-Servers
Die Installation des TraceManagement-Servers benötigt ein Windows Betriebssystem (Server 2003 / 2008). Als Datenbank wird der MS-SQL-Server 2005 oder 2008 benötigt. Die Datenbank kann aber auch auf eine zentrale Datenbank-Serverinstanz ausgelagert werden. Dieses Betriebskonzept erleichtert Ihnen den Betrieb und die Datensicherung der Performancedaten erheblich. Der Windows-Server kann virtualisiert werden. Auf dem Server befindet sich ebenfalls das zentrale Repository für die Messprojekte. Die Verteilung der Messungen und das Management der ServiceTracer-Clients werden über das zentrale ControlCenter durchgeführt, das ebenfalls auf dem TMS installiert ist. Die komplette Kommunikation zwischen Server und Clients / WorkFlowEditoren geschieht über http/https. Die Kommunikationsrichtung ist hierbei immer von außen nach innen gerichtet und bedarf somit keines großen Netzwerk-Administrationsaufwandes.
Erweiterungsmodule des TraceManagement-Server
Optional können Kunden den TraceManagement-Server um die folgenden Module erweitern:
- CustomData-Reporting (CDR) ist das Reporting-Modul der ServiceTracer Lösung. Damit können einfach und schnell management- und kundengerechte, webbasierte Reports erstellen. Bei der Reporterstellung werden Servicelevel-Parameter wie z.B. Servicezeiten, Feiertage, geplante Downtimes, Grenzwerte etc. berücksichtigt.
- PDFCreator (PDFC) erstellt automatisch aus einer Auswahl von Html-Reports komplette ServiceLevel-Berichte mit Deckblatt und Index. Diese können geplant vollautomatisch an verschiedene Zielgruppen im PDF-Format per E-Mail versendet werden.
- Alerting ermöglicht eine Prüfung der eingehenden Daten von zentraler Stelle aus. Es können individuelle Grenzwerte und Alertziele hinterlegt werden. Die Benachrichtigung im Alertfall ist auf verschiedenen Wegen möglich (frei definierbar). ServiceTracer bietet als Standard SNMP-Trap, SMTP, SMS, Logfile, "External-Program-Start" und eine webbasierte Alertkonsole an. Eingehende Werte können per Planung oder eventgesteuert geprüft werden.
- Das Modul Dashboard ermöglicht über ein Ampelsystem einen schnell zu erfassenden Echtzeit-Überblick über die Qualität aller im Messverfahren eingebundenen Systeme. Die Systeme können auf der Oberfläche des Dashboards nach Themen gruppiert werden (z.B. SAP, Mailservice, Fileservice, Webportale etc.). Bei einem angezeigten Status "Gelb" oder "Rot" informiert ein Drilldown per Mausklick auf das betroffene System über die Darstellung weiterer Details (z.B. Verlauf der Messwerte, Antwortzeiten und Verfügbarkeiten historisch über einen Zeitraum von x Minuten / Stunden).
Verbindung von- oder zu vorhandenen Management-Plattformen
Die Lösung ServiceTracer ist einfach in vorhandene Plattformen zu integrieren. Als Standardschnittstellen stehen die üblichen Protokolle wie SNMP, SMTP, Logfiles und ähnliches zur Verfügung. Eine direkte Verbindung der Lösungen über ODBC-Connect in die Datenbank von ServiceTracer ist ebenfalls einfach umzusetzen. Einige unsere Kunden nutzen Logfileanalyse-Module Ihrer zentralen Lösung, um die Daten auf einfachem Weg in Ihr System zu übernehmen. Es können ebenfalls Daten automatisiert- über eine spezielle Schnittstelle in das Datawarehouse von ServiceTracer importiert werden. Dies kann sehr hilfreich sein, wenn die En- to-End SLA-Daten von ServiceTracer mit weiteren Informationen von Drittlösungen zu kompletten ServiceLevel-Reports ergänzt werden sollen. Eine Datenquelle könnte z.B. der Helpdesk sein, der die Anzahl der Kundenanfragen als Daten liefert, die in einem Bericht mit den Antwortzeiten und Verfügbarkeiten der Systeme darstellt. Welcher Weg der Verbindung für Sie der Beste ist, können wir gerne in einem Gespräch mit Ihnen erarbeiten.
Fokus
- Datenhaltung für alle Module der Lösung ServiceTracer.
- Steuerung der Messmodule.
- Repository der Messprojekte.
- Zentrale Alerting-Einheit
- Zentrale Reporting-Einheit
- Zentrale PDFCreator-Einheit
Vorteile für den Nutzer
- Einfache Verwendung, zentrale Managementeinheit für die gesamte Lösung ServiceTracer.
- Zentrale Regeln für die Datenverarbeitung und Speicherung in einer Datenbank.
- Zentralisierte Erstellung und Verteilung der Berichte.
- SLA-Berichtsportal für Kunden.
- Sammeln, Zusammenführen und Korrelieren von verschiedenen Datentypen in leicht anpassbare Standard-Berichte.
Anwendungsbereiche
In vielen unterschiedlichen Branchen arbeitet ServiceTrace erfolgreich mit privaten Unternehmen und staatlichen Organisationen zusammen.
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